Über Hanf
Wir müssten eigentlich viel über Hanf wissen, nur leider ist er bei uns praktisch nicht mehr vorhanden.  Hanf hat 3 schlagende Argumente: Qualität, Nachhaltigkeit und Geschichte. 

Qualität 
Stoffe aus Hanf haben ganz besondere Eigenschaften

Thermoaktiv
Wenn Dir warm ist, kannst Du Deine Körperwärme loswerden. Wenn es draußen kalt ist, behältst Du Deine Körperwärme. Das kommt daher, dass die Fasern des Hanfes luftdurchlässig sind. Die Wärme, die Dein Körper abstrahlt, kann somit gut vom Körper wegtransportiert werden. Wenn es draußen kalt ist, ergibt sich ein umgekehrter Effekt. Die Luft, die in den Fasern ist, wird dann vom Körper aufgewärmt und speichert die Wärme. 

Antibakteriell
Hanf enthält viele natürliche Stoffe, die die Vermehrung von Bakterien verhindern: Polyphenole. Aminosäuren, Cannabinoide und einige mehr. Deshalb bleibt Kleidung aus Hanf lange frisch und nimmt Körpergerüche, die aus Bakterien entstehen, nicht so schnell an. Am stärksten ist dieser Effekt bei unseren Teilen, die aus 100% Hanf bestehen.

Antiallergisch
Manche Stoffmaterialien können bei sensibler Haut allergische Reaktionen und Reizungen hervorrufen. Hanf ist sehr hautverträglich und ruft keine solcher Reaktionen hervor. Zudem wird er ohne Einsatz von Pestiziden und Herbiziden angebaut und wir verwenden GOTS zertifizierte Färbung ohne schädliche Chemikalien. Somit ist unsere MÁ Kleidung absolut schonend für die Haut. 

UV-resistent
Nicht alle Textilien schützen gleich gut vor UV-Strahlen. Aufgrund von seiner Zusammensetzung bietet Hanf mit den besten Schutz vor UV-Strahlen, weitaus besser als Baumwolle, Nylon oder Polyester. 

Haltbarkeit
Hanf ist die stärkste aller Naturfasern. Sie hält von allen Fasern am meisten Zuggewicht aus. Stoffe aus Hanf sind somit sehr lange haltbar ohne zu reißen. Du wirst lange an deinem MÁ-Teil Freude haben. 


Nachhaltigkeit 
Nicht nur hochwertig, sondern auch wahnsinnig nachhaltig!

Keine Pestizide
Hanf bringt eine eigene Abwehr gegen Schädlinge mit: Cannabinoide. Dies ist eine Familie von chemischen Verbindungen (von denen THC nicht im Textilhanf enthalten ist), die Insekten und andere Schädlinge nicht fressen mögen. Der Anbau von Hanf erfordert daher von Natur aus keinen Einsatz von Pestiziden.

Keine Herbizide
Hanf ist ein sogenannter Pfahlwurzler, d.h. Wurzeln, die nicht in die Breite gehen, sondern in die Tiefe. Die Pflanzen können deswegen sehr dicht aneinander wachsen. Außerdem hat Hanf ein ungeheuer schnelles Wachstum und wächst bis zu 4 Meter in 3 Monaten. Durch dieses schnelle und dichte Wachstum verdrängt Hanf Unkräuter auf dem Feld und braucht deshalb keine Herbizide.

Wasser
Hanf braucht nicht viel zum Wachsen und hat einen sehr geringen Wasserbedarf. Durch die tiefen Wurzeln kann er zudem Wasser aus tieferen Erdlagen ziehen. Das bedeutet, dass Hanf nur wenig bis gar nicht bewässert werden muss, und verglichen mit Baumwolle, nur einen Bruchteil an Wasser verbraucht. 

Ackerschonend
Jeder Acker würde sich glücklich schätzen mit Hanf bestellt zu werden. Die langen Wurzeln lockern den Boden auf und reichern ihn mit Nährstoffen an. Deswegen kann Hanf wiederholt angebaut werden, ohne den Boden auszulaugen und wird sogar eingesetzt, um kaputte Böden wiederherzustellen.

Ertragreich
Trotz dieser Anspruchslosigkeit ist Hanf eine unheimlich ertragreiche Pflanze. Pro gegebener Fläche erhält man bis zu 4 Mal so viel Fasern als bei Baumwolle. Dies ist ein wichtiger Nachhaltigkeitsfaktor, da Landwirtschaftsflächen kostbar sind und z.B. für Nahrungsmittel gebraucht werden. 


Geschichte 
Hanf ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Die ältesten Funde von Hanftextilien sind Tausende von Jahren alt. Hanf wurde für Textilien, Nahrungsmittel, Papier und Medizin verwendet und hat schon sehr früh eine wichtige Rolle für die Menschen gespielt.

Hanf als Zahlungsmittel
Die Menschen waren in der Tat so sehr auf Hanf angewiesen, dass Bauern in einigen Ländern auferlegt wurde einen Teil ihrer Felder mit Hanf zu bestellen, um die Versorgung zu garantieren. Er war so wertvoll, dass sie sogar ihre Steuern damit gezahlt haben. 

Die erste Jeans
Levi Strauss brauchte zum Gold graben eine Hose, auf die Verlass ist. Deswegen hat er die erste Levi’s Jeans aus Hanf hergestellt, weil es der haltbarste Stoff ist, den die Natur hergibt. 

Papier
Früher war ein Großteil des Papiers aus Hanf hergestellt. Papier aus Hanf ist sehr viel haltbarer und reißfester als Papier aus Holz. Dokumente, wie die Gutenberg Bibel, die Unabhängigkeitserklärung und Verfassung der Vereinigten Staaten, sind auf Hanfpapier gedruckt und geschrieben. Sie lassen sich nach wie vor noch lesen und blättern, welches mit Papier aus Holz gar nicht möglich wäre. 

Stoff der Entdecker und Seefahrer
Durch seine anti bakteriellen Eigenschaften ist Hanf sehr resistent gegen Schimmel. Daher war er das go-to Material für Segel und Taue in der Schifffahrt. So erlaubte Hanf es den Menschen die Welt zu entdecken und Handel zu treiben. Die Seefahrer und Entdecker waren natürlich auch in Hanf gekleidet. Dem Stoff, der den Bedingungen an Bord am besten standhalten konnte. 

Gründerväter
In den frühen Tagen der USA waren die bekanntesten Personen Hanffarmer. George Washington, Thomas Jefferson und viele mehr. Sie alle bauten Hanf für Lebensmittel, Textilien und Papier an. 
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